Besser Streiten

5 Tipps, wie Sie Ihre Nerven schonen!

Tipp 1: „Sich selbst beruhigen“

Mit der Wut im Bauch an die benachbarte Bürotür zu klopfen, ist generell keine gute Idee. Suchen Sie deshalb keine Konfrontation, wenn der eigene Ärger noch sehr groß ist. Wichtig ist, sich zuerst zu beruhigen und sich bewusst zu machen, warum man gerade so verärgert ist. Was ist der eigentliche Hintergrund? Es hilft sich die Frage zu stellen: Was will ich oder was erwarte ich mir?

Tipp 2: „Richtigen Zeitpunkt finden“

Geben Sie Ihrem Gegenüber die Chance sich auf das Gespräch einzustellen. Egal wie dringlich Ihnen das Thema gerade erscheint, „sofort“ ist meistens nicht der richtige Zeitpunkt für eine Klärung. Am besten greifen Sie zum Hörer, nachdem Sie sich selbst gefasst haben. Legen Sie offen, dass Sie sich geärgert haben und deshalb ein persönliches Gespräch suchen. Zusammen lässt sich bestimmt ein zeitnaher Termin für die Aussprache finden.

Tipp 3: „(M)eine Sicht der Dinge“

Hüten Sie sich vor Anschuldigungen, das führt nur zu Widerstand. Bleiben Sie bei Ihren eigenen Wahrnehmungen und Vorstellungen, auch wenn es noch so schwerfällt. Wenn Sie Ihre Sicht der Dinge und Ihre Erwartungshaltungen schildern, wird das vielleicht sogar Verständnis hervorrufen. Versuchen Sie nicht jedes Wort auf die Waagschale zu legen, wenn Widerspruch kommt. Natürlich gibt es mehrere Sichtweisen.

Tipp 4: „Schweigen ist Gold“

Beenden Sie rechtzeitig Monologe und hören Sie sich die zweite Seite an. Die Anderen zu Wort kommen zu lassen, ist die Königsdisziplin im Streitfall. Ein guter Streit ist wie jedes gute Gespräch ein Dialog, der Offenheit erfordert. Gibt es vielleicht Punkte, die Sie nicht gesehen haben? Können Sie den Standpunkt der Gegenseite verstehen? Wenn nein, fragen Sie nach, warum so agiert wurde.

Tipp 5: „Aus Fehlern lernen“

Behalten Sie die Lösung im Fokus. Erinnern Sie sich zurück, warum waren Sie so wütend? Bleiben Sie dafür nicht in der Vergangenheit stecken, sondern gehen Sie ins Heute und in die Zukunft. Die Vergangenheit lässt sich bestenfalls verstehen, aber nicht mehr ändern. Was ist jetzt zu tun, um die Dinge wieder in den Griff zu bekommen? Was können Sie gemeinsam in Zukunft besser machen?

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